Absicherung gegen die Folgen bei Berufsunfähigkeit           

Stiftung Warentest:
Absicherung gegen Berufsunfähigkeit genau so wichtig wie eine Haftpflichtversicherung 

Albtraum Berufsunfähigkeit

Er kommt bei den Deutschen gleich nach dem Trauma, arbeitslos zu werden. Deshalb ist es unverständlich, dass nur 15 Prozent der Deutschen sich entsprechend versichert haben. Dabei hat die Stiftung Warentest ermittelt, dass eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit genauso wichtig ist wie eine Haftpflicht- Versicherung, die nahezu jeder Deutsche in der Tasche hat.

Wer nicht privat vorsorgt, riskiert nach einer schweren Krankheit oder einem schlimmen Unfall den finanziellen Abstieg, insbesondere wenn eine Familie zu versorgen ist. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht bei weitem nicht aus, um den Lebensstandard zu sichern. 

Das Risiko berufsunfähig zu werden, ist nicht gering: Ein Viertel bis Fünftel ein  jedes Jahrgangs kann wegen gesundheitlicher Probleme irgendwann nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr arbeiten.

Der jüngste Jahrgang, der ausgewertet ist, wurde im Jahr 1939 geboren. Von den Arbeitnehmern aus diesem Geburtsjahrgang haben sich 22 Prozent berufsunfähig gemeldet, bevor Sie 2004 in die Altersrente eintraten. Im Durchschnitt wurden diese Arbeitnehmer im Alter von fünfzig Jahren invalide. Die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit werden durch sieben Krankheitsgruppen ausgelöst. Dabei fällt auf, dass die psychischen Erkrankungen mittlerweile für Frauen wie für Männer der häufigste Grund einer Berufsunfähigkeit sind. Dafür geht die Anzahl der Fälle von Berufsunfähigkeiten wegen Herz-, Kreislauf-, Muskel- und Skelett- Erkrankungen immer weiter zurück.  

Im Vergleich dazu: Nur 2,5 Prozent der Berufsunfähigkeiten in 2004 wurden durch einen Unfall ausgelöst.


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Mich betrifft das nicht!   Es ist ja bisher auch alles gut gegangen. "

Die Erfahrung hat gezeigt, wie verhängnisvoll diese Denkweise sein kann. Die richtige Beratung durch einen Experten, das eingehende Gespräch über die Abwägung von Chancen und Risiken, die Ausarbeitung eines Finanzkonzepts, weil jede Versicherung Ihren Preis hat usw. - all das sind wichtige Kriterien, damit die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung auch wirklich ihren Sinn erfüllt.

Was guter Berufsunfähigkeitsschutz beinhalten sollte:

  1. Verzicht auf abstrakte Verweisung
  2. weltweiter Versicherungsschutz
  3. verkürzter Prognosezeitraum
  4. Rückwirkende Leistung des Versicherers
  5. zinslose Beitragsstundung
  6. Begrenztes Rücktrittsrecht des Versicherers
  7. Befolgung ärztlicher Anweisungen sind nicht Voraussetzung für Leistungsfall (keine Arztanordnungsklausel)
  8. Verzicht auf Beitragsanpassung bei schuldloser Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht (§ 41 VVG)
  9. Kundenorientierte Leistungsabwicklung
(geringe Prozessquote/Rechtsstreitigkeiten)
10. Verzinsliche Ansammlung der Überschüsse und Rückzahlung an den Versicherten zum Vertragsablauf


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